Sonntag, 6. April 2014

Das wiedererweckte Groschengrab

So, es geht weiter!
Nach einigen Turbulenzen in meinem Leben hat es sich wieder beruhigt,
und ich erwecke mein Groschengrab zum Leben.
Der Gewindebohrer steckt zwar immer noch fest, aber es gibt genug anderes zu tun.
Ich arbeite gerade an dem Gashebel.
Alles in allem ein schönes unrestauriertes Originalteil.
Und so soll es auch bleiben.
Das Ergebnis gibt es beim nächsten mal.....


Samstag, 8. Juni 2013

Der abgebrochene Gewindeboherer reloaded

Wie schon geschrieben steckt der Gewindebohrer fest.
Ein Freund hat mir einen Gewindebohrer Ausdreher besorgt, mit
dem ich nun den Bohrer aus seinem Loch holen will.
Anbei ein paar Bilder des Ausdrehers, der leider bislang nicht zum
gewünschten Erfolg geführt hat. Das Ding verbiegt sich beim Versuch
den Gewindebohrer auszudrehen. Ich starte morgen mal einen zweiten
Versuch, vielleicht war ich heute zu nervös.
Mit so einem Blödsinn vertreibt man sich die Zeit....




Mittwoch, 29. Mai 2013

Ich schalt mal weiter

Am abgebrochenen Gewindeschneider hat sich leider noch nichts getan.
Er steckt immer noch fest. Aber ich bekomme einen Gewindeausdreher, mal sehen
ob ich so weiter komme. Aus dem Grund habe ich mich an das Getriebe begeben.
Ich habe die Hauptwelle demontiert, gereinigt und ein besseres Kugellager eingesetzt.
Alles in allem gilt hier, wie auch für den Rest des Motors - sehr gut in Schuss die alte Dame.
Wie bei den D-Rädern von R 0/4 bis R 9 üblich, ist der zweite Gang nicht im besten Zustand
aber durchaus erhaltenswert. Nun ist die Getriebehauptwelle wieder montiert - und im
Trockenlauf funktioniert alles.
Am Wochenende gebe ich mich an den blöden Gewindeschneider.





Sonntag, 26. Mai 2013

Ich könnte brechen....

weil genau das ein Gewindeschneider getan hat. Als ich ein Gewinde im Motorblock
nachneiden wollte ist es passiert. Ich habe es kommen "fühlen". Knack, da war er durch
und bislang habe ich noch keine Möglichkeit gefunden das Ding zu entfernen.
Jetzt werde ich den Kölner Klüngel mal wieder aktivieren. Ein Freund arbeitet bei einem
großen Werkzeugvertrieb und hat immer Speziallösungen am Start.
So ist es, ärgerlich aber man wächst ja mit den Anforderungen.
Wenn jemand einen tollen Tipp hat, immer her damit.


Samstag, 25. Mai 2013

Dichten, Dichten, Dichten...

Nachdem die Ölpumpe wieder eingebaut ist, kommt heute der Räderkastendeckel dran.
Wie gehabt, die Dichtung schneiden, Dichtmasse aufbringen und den Deckel anschrauben.
Leider ist mir dabei eine Stiftschraube abgerissen. Also, alles auf null und die Stiftschraube
aus dem Kurbelgehäuse ausdrehen. So was dauert ja immer ein wenig. Zum Glück habe ich
noch einen defekten R9 Motor, dort konnte ich mir Ersatz besorgen. Alles wieder aufstecken
und verschrauben. Diesmal ist alles heil geblieben.
Dafür dass die Maschine 85 Jahre alt ist, dann kann man den D-Rad Werken alle Hochachtung
aussprechen, denn der Motor befindet sich in einem sehr guten Zustand.
Und jetzt nur zur Info: Der Sicherungsdraht zu den Stiftschrauben der Kugellagerbuchse
ist nur eine Gedankenstütze - da kommt noch was Ordentliches hin.
Und wenn euch etwas einfällt - bitte schreibt mir.
Danke





Donnerstag, 23. Mai 2013

Eine schmierige Angelegenheit: Die Ölpumpe

Wie angekündigt habe ich die Ölpumpe ausgebaut, gesäubert, neue Dichtungen angefertigt
und die Pumpe wieder eingebaut. Um alles dicht zu bekommen verwende ich Dichtpapier
und eine Dichtpaste. Der Verkäufer meinte die Paste würde auch von Rolls Royce
verwendet - na dann, nur das Beste für den Springbock.
Der Motor des D-Rades wird nach dem Umlaufsystem geschmiert. Die Ölpumpe ist sehr
einfach aufgebaut und wird durch den laufenden Motor angetrieben. In dem Ende der
Ölpumpenwelle ist ein Schieber eingelassen durch den zum einen das rückläufige Öl
aus dem Motor ansaugt wird und zum anderen den Motor mit gefiterten Öl versorgt.
Je höher die Drehzahl des Motors umso mehr Öl gibts für den Motor.
Dies nur ganz kurz. Genauere Informationen gibt es auf d-rad.ch
Dort sind die Ersatzteillisten und Bedienungsanleitungen hinterlegt.




Montag, 20. Mai 2013

Reparaturen und Austausch

Es ist ja nicht selten dass ein Motorrad zerlegt angeboten wird. Allerdings hätte ich mir beim Kauf
mehr Zeit lassen sollen, denn der hintere Lagerbolzen für den Motor war abgeschert.
Die Bolzenfragmente fühlten sich im Motorblock sehr wohl und waren nicht zu bewegen.
Folge dessen musste ich den Bolzen rausfräsen lassen - ein ganz schöner Aufwand.
Schließlich ist der Motorblock ca. 200 mm dick. Ich hatte bei der Angelegenheit ein
schlechtes Gefühl weil die Kombi "Motor, Bolzen und Rahmen" wenig Spiel hat.
Aber, zum Glück es gab ein Happy End.



































Auch das "Zündlichtmaschinenspannband" (ja ja,  ganz schön langes Wort) war gerissen.
Ich hatte noch aus Altbeständen eins übrig, daher war dieser Austausch schnell passiert.
Als nächstes wird die Ölpumpe überarbeitet. Mal sehen welche Überraschungen sich dabei ergeben.